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Der Gott des Gemetzels
Stab
Regie
Roman Polanski
Drehbuch
Yasmina Reza
Roman Polanski
Buchvorlage
Yasmina Reza
Kamera
Pawel Edelman
Schnitt
Hervé de Luze
Musik
Alexandre Desplat
Produzent
Saïd Ben Saïd
Oliver Berben
Martin Moszkowicz
Piotr Reisch
Jaume Roures
Darsteller
Jodie Foster
Penelope Longstreet
Kate Winslet
Nancy Cowan
Christoph Waltz
Alan Cowan
John C. Reilly
Michael Longstreet
Drama - Kino

Der Gott des Gemetzels
(Carnage)

Frankreich/Deutschland/Polen 2011, 80 Min.
R: Roman Polanski
D: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz u.a.
Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des "Opfers", Penelope und Michael, haben die Eltern des "Übeltäters", Nancy und Alan, eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen "Gott des Gemetzels" anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...
Kinostart: 24. November 2011 (Deutschland)
FSK ab 12 J.
Verleih: Constantin (Deutschland)
Erstellt von Redaktion, 20.11.2011
2011-11-20 Geändert von Redaktion, 01.12.2011

Presse  

2 Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Warum läuft die Henne nicht Amok?
In der Banalität liegt die Größe von Yasmina Rezas Komödie. Polanskis Verfilmung kann sie weder umbringen noch zum Leben erwecken. Sie stellt sie nur hinter Glas wie ein Ausstellungsobjekt. Das Theater ist gerettet. Das Kino nicht.
Andreas Kilb, 23.11.2011
Süddeutsche Zeitung
Wettstreit der Ekel
Es ist ein böses, kleines Drama, das sie aufführen - auch wenn es vielleicht am Ende doch zu sehr an der Oberfläche spielt.
Susan Vahabzadeh, 23.11.2011

1 Interview

Süddeutsche Zeitung
Es ist nicht fruchtbar, auf die großen Krisen zu starren
Mein Stück endet ja desolat und traurig - so fühle ich nun mal. Roman aber wollte, dass von den Kindern eine Hoffnung ausgeht.
Tobias Kniebe im Gespräch mit Yasmina Reza, 23.11.2011

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