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Der seltsame Fall des Benjamin Button
Stab
Regie
David Fincher
Drehbuch
Eric Roth
Kamera
Claudio Miranda
Schnitt
Angus Wall
Produzent
Kathleen Kennedy
Darsteller
Cate Blanchett
Daisy
Brad Pitt
Benjamin Button
Taraji P. Henson
Queenie
Eric West
Sänger
Lance E. Nichols
Der Prediger
Tilda Swinton
Elizabeth Abbott
Julia Ormond
Caroline
Drama | Fantasy - Kino + DVD

Der seltsame Fall des Benjamin Button
(The Curious Case of Benjamin Button)

USA 2008, 166 Min.
R: David Fincher
D: Cate Blanchett, Brad Pitt, Taraji P. Henson u.a.
Benjamin Button kommt als über 80-jähriger Greis zur Welt und wird immer jünger. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Er findet die Liebe seines Lebens, Daisy, doch während Daisy altert, wird Benjamin immer jugendlicher ... Von den 13 Oscar-Nominierungen, die der Film 2009 erhielt, hat er nur die Preise für die beste Ausstattung, Make-up und Spezialeffekte gewonnen.
Kinostart: 29. Januar 2009 (Deutschland)
FSK ab 12 J.
Verleih: Warner (Deutschland)
Erstellt von Redaktion, 13.11.2008
2008-11-13 Geändert von Redaktion, 27.09.2009
Pro
"Wir sind wie vom Donner gerührt angesichts der Schönheit dieses Films.", Susanne Ostwald, NZZ
Contra
"Der Film hat kein Herz, und eine Seele hat er auch nicht." Peter Körte, FAS

Presse  

16 Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Ein Greis wird jung
Der Film hat kein Herz, und eine Seele hat er auch nicht; da sitzen nur Mikrochips und Prozessoren, die aus dem Ganzen eine digitale Freakshow machen.
Peter Körte, 25.01.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der aufrechte Gang der digitalen Wesen
Fincher bringt es wieder einmal fertig, völlig mühelos die Beziehungen zwischen den Figuren vor unseren Augen zu entwickeln.
Verena Lueken, 28.01.2009
Die Zeit
Tod mit Goldrand
Mit dem Film von David Fincher ist der seltene Fall eingetreten, dass eine klassische literarische Vorlage im Kino einmal nicht verramscht, sondern im Gegenteil bereichert und vertieft wurde.
Iris Radisch, 29.01.2009
Der Tagesspiegel
Die Schlafwandler von New Orleans
Was dem Film schon früh und irgendwann, ja, himmelschreiend fehlt, ist Seele.
Jan Schulz-Ojala, 27.01.2009
Welt am Sonntag
Gut geschminkt ist halb gewonnen
Hat schon die zentrale Handlung kaum Spannung, die Rahmenhandlung hat sie erst recht nicht.
Harald Peters, 25.01.2009
Neue Züricher Zeitung
Kindsvergreisung
Fincher hat aus Fitzgeralds Geschichte ein eigenwilliges Epochendrama destilliert.
Alexandra Stäheli, 22.06.2009
der Freitag
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Zeit ist der Schlüsselbegriff in 'Der seltsame Fall des Benjamin Button', und doch kann Fincher dem Thema in mehr als zweieinhalb Stunden nur wenig Substantielles abgewinnen.
Andreas Busche, 30.01.2009
Die Welt
Jünger werden ist nicht schön
Schon an der interessanten Perspektive, die große Historie durch eine kleine Geschichte, den Lauf der Zeit durch einen aus der Zeit Gefallenen zu kontrastieren, scheitern Fincher und Roth.
Peter Zander, 29.01.2009
Tageszeitung
Rückläufiges Wesen
Eine Geschichte voll düsterer Geschmeidigkeit, wie sie Finchers Filme eigentlich auszeichnen.
Birgit Glombitza, 29.01.2009
Frankfurter Rundschau
Jugend ohne Jugend
Wie alle Liebesgeschichten handelt 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' von der Gunst der Stunde. So intensiv aber hat man die Willkür dieser Gunst selten erlebt.
Daniel Kothenschulte, 29.01.2009
Neue Züricher Zeitung
Zeit zu lieben
Wir sind wie vom Donner gerührt angesichts der Schönheit dieses Films. 'Benjamin Button' ist ein Ereignis, wie es nur selten das Licht der Leinwand erblickt.
Susanne Ostwald, 29.01.2009
Süddeutsche Zeitung
Wir sterben nun mal, ein Leben lang
'Benjamin Button' ist für dreizehn Oscars nominiert - und hätte jeden verdient.
Susan Vahabzadeh, 28.01.2009
Brigitte
Wenn die Uhren rückwärts laufen
Großes amerikanisches Erzählkino - anrührend, bildgewaltig, und tatsächlich: preisverdächtig.
Andrea Benda, 28.01.2009
Der Standard
Rückwärtsrolle mit der Zeitmaschine Kino
Ein Stoff, wie gemacht für die illusionären Möglichkeiten des Kinos, zumal in den Händen eines Filmemachers, der gegenwärtig zu den größten ästhetischen Innovatoren Hollywoods gehört.
Dominik Kamalzadeh, 27.01.2009
Focus
Verhängnisvolle Liebe
Was 'Benjamin Button' auszeichnet ... ist die unaufgeregte Radikalität, mit der sich der Film der Vergänglichkeit der Liebe ausliefert.
Harald Pauli, 26.01.2009
Der Spiegel
Die Liebe eines Altgeborenen
Aus der Groteske entwickelt Fincher nach dem Drehbuch von Robin Swicord und Eric Roth ein mitreißendes Melodram.
Lars-Olav Beier, 19.01.2009

4 Interviews

Frankfurter Rundschau
Das Leben ist keine Immobilie
Mir gefällt die Ironie, dass Benjamin ein Jedermann ist, der eben von einem Brad Pitt gespielt wird.
Gerhard Midding im Gespräch mit David Fincher, 29.01.2009
Süddeutsche Zeitung
Wer von Liebe erzählt, muss von Reue erzählen
Vor fünf, sechs Jahren hätte ich den Film noch nicht machen können, da hätten wir uns blamiert, da waren die Computereffekte noch nicht so weit.
Claudia Fromme im Gespräch mit David Fincher, 28.01.2009
Der Standard
"Mich langweilt die Idee der Unbedingtheit"
Bert Rebhandl im Gespräch mit David Fincher, 27.01.2009
Focus
Eine Liebe im Angesicht des Todes
Fincher: Es ist einfach eine absurde Geschichte, absurder Humor.
Harald Pauli im Gespräch mit David Fincher, 06.10.2008

Bewertungen  

3.4 Punkte von 5,0
aus 10 Bewertungen
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Künstlerische/
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Erlebnisqualität

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Innovationswert

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Thema
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Kommentare  

13 Oscar-Nominierungen
Ich war sehr gespannt auf diesen Film. 13 Oscar-Nominierungen, tolle Schauspieler, guter Regisseur. Auf diesen Kinoabend hatte ich mich wirklich gefreut. Aber es war eine riesige Enttäuschung. Der Film hat mich gar nicht gepackt. Er hat unglaubliche Längen. Und ich frage mich, wie dieser Film zu 13 Oscar-Nominierungen kommt. Unbegreiflich. Was da bei Kontra steht: "kein Herz und keine Seele" trifft es auf den Punkt. Schade drum.
Ehemaliger Benutzer, 11.02.2009 11 Beiträge, 0 x als Empfehler gewählt
Wirklich enttäuschend
Benjamin Button habe ich mir mit meiner Freundin angeschaut und fand ihn über weite Strecken wirklich öde und irgendwie - kühl. Eigentlich ist das ja eine tolle Story-Idee, aber die Umsetzung wirkt so technisch, als ob das Augenmerk der Macher mehr bei der tollen Trick- und Maskentechnik gelegen hätte statt auf der Entwicklung der Charaktere. Aber zum Glück hat's die Academy ja auch gemerkt und die Oscars anderweitig vergeben!
AH, 02.03.2009 110 Beiträge, 1 x als Empfehler gewählt
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