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Die Unsichtbare
Stab
Regie
Christian Schwochoch
Darsteller
Stine Fischer Christensen
Ulrich Noethen
Anna Maria Mühe
Dagmar Manzel
Drama - Kino

Die Unsichtbare

Deutschland 2011, 113 Min.
R: Christian Schwochoch
D: Stine Fischer Christensen, Ulrich Noethen, Anna Maria Mühe u.a.
Fine ist unsichtbar. Zu Hause in der Familie, vor ihren Mitstreitern und Lehren in der Schauspielschule und vor dem Publikum. Der jungen Frau scheint das nötige Selbstbewusstsein zu fehlen, um sich auf der Bühne und auch im echten Leben zu behaupten. Als der angesehene Regisseur Casper Friedmann ankündigt, das Stück 'Camille' allein mit Schülern der Schauspielschule zu besetzen, herrscht Aufregung. Keiner kann dabei nachvollziehen, dass ausgerechnet Fine die Hauptrolle zugesprochen wird - am wenigsten sie selbst. Camille ist nämlich das blanke Gegenteil: eine selbstzerstörerische, oberflächliche Femme Fatale. Um der Rolle gerecht zu werden, schlüpft Fine in eine andere Identität. Sie vertraut sich dabei ihrem Regisseur an, der nur am künstlerischen Erfolg des Stücks interessiert ist ohne ihr pädagogisch und psychisch beiseite zu stehen. Mit blonder Perücke und Zigarette taucht Fine in das Nachtleben ein und verführt Männer mit den Textzeilen und Lolitablick. Camille und sie selbst verschmelzen, bis weder Fine noch der Zuschauer sich sicher sein kann, was Spiel und was Realität ist.
Kinostart: 09. Februar 2012 (Deutschland)
Kinostart: Falcom Media GMBH (Deutschland)
FSK ab 12 J.
Erstellt von Redaktion, 29.01.2012
2012-01-29 Geändert von Redaktion, 14.02.2012

Meinung der Redaktion

Sehenswert!

Was auf den ersten Blick an Darren Aronofskys „Black Swan“ erinnert, entpuppt sich auf der Leinwand als präzise skizziertes Bild der Theaterwelt. Vor allem die schauspielerische Leistung von Stine Fischer Christensen trägt dazu bei: Die Dänin, bekannt geworden durch Susanne Biers „Nach der Hochzeit“, verleiht ihrer Rolle die notwendige Authentizität, die den Zuschauer vom ersten Augenblick an fesselt. Christian Schwochoch ist mit seiner Inszenierung somit nicht nur ein Film über Schauspieltechniken und Kunst gelungen, sondern auch eine Geschichte voll von Liebe, Zweifeln und dem Erwachsenwerden.
Laura S. 14.02.2012

Presse  

1 Rezension

Süddeutsche Zeitung
Sex ist wie Kuchen essen
Auch wenn die Story da bisweilen ins Plakative rutscht - bei einem Film, der derart von darstellerischen Intensitäten lebt, fällt das nicht weiter ins Gewicht.
Rainer Gansera, 09.02.2012

Bewertungen  

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