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Die Welle
Stab
Regie
Dennis Gansel
Drehbuch
Dennis Gansel
Peter Thorwarth
Darsteller
Jürgen Vogel
Rainer Wenger
Frederik Lau
Tim
Jennifer Ulrich
Karo
Max Riemelt
Marco
Drama - Kino + DVD

Die Welle

D 2008, 110 Min.
R: Dennis Gansel
D: Jürgen Vogel, Frederik Lau, Jennifer Ulrich u.a.
Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger versucht während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" seinen Schülern den Begriff der Autokratie näher zu bringen. "Nazideutschland"? Das ist nicht mehr!? Diese Einstellung bringt ihn auf die Idee, mit seiner Klasse ein Experiment zu wagen, das sich bald verselbständigt: Die Welle.
Kinostart: 13. März 2008 (Deutschland)
FSK ohne Beschränkung
Erstellt von SH 11.03.2008
2008-03-11 Geändert von Redaktion, 27.09.2009
Auszeichnung
Deutscher Filmpreis 2008: Bester Spielfilm (Bronze)
Pro
"Gansel gelingt es den Stoff für die heutige Zeit zu aktualisieren", Claudia Siefen, Der Standard
Contra
"Hohl, langweilig, ästhetisch entsetzlich bieder", Ekkehard Knörer, taz

Auszeichnungen  

Deutscher Filmpreis 2008
Bester Spielfilm
Bronze

Presse  

11 Rezensionen

Neue Züricher Zeitung
Unerklärlicher Mob
Der Bonustrack liefert nebst einem etwas egomanischen Tagebuch des Regisseurs einzelne Statements von Jones, die interessant, aber nicht unbedingt horizonterweiternd sind.
Alexandra Stäheli, 15.11.2008
Neue Züricher Zeitung
Marschieren im Gleichschritt
Gansel hat dann doch wieder am Thema vorbeigefilmt.
Claudia Schwartz, 30.04.2008
Der Standard
Projektwoche Diktatur
Gansel gelingt es, den Stoff für die heutige Zeit zu aktualisieren. Vogel brilliert als Lehrer, Max Riemelt als Schüler Marco geht unter die Haut.
Claudia Siefen, 14.03.2008
Der Tagesspiegel
Die Weißwäscher
Fernsehware mit Finale furioso: Dennis Gandel inszeniert die Schulpflichtlektüre 'Die Welle'
Sebastian Handke, 13.03.2008
Die Zeit
Macht durch Handeln! Dennis Gansels Verfilmung des Bestsellerromans "Die Welle" überträgt die Verführungskraft des Faschismus überzeugend auf die Gegenwart
Der rechte Film zur rechten Zeit.
Maximilian Probst, 13.03.2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Auf Wiedersehen, Kinder. Dennis Ganzels Film "Die Welle" zeigt den alltäglichen Faschismus als Schulversuch. Der blutige Showdown macht diese Geschichte unglaubwürdig.
Erst sein Ende macht diesen Film richtig kaputt.
Andreas Kilb, 13.03.2008
Frankfurter Rundschau
Der freie Wille. Die Eichinger-Produktion "Die Welle" profitiert vom Erfolg der gleichnamigen Schullektüre
Die Anleihe an die Schulmassaker-Plots der Gegenwart hieße in "Thema verfehlt".
Daniel Kothenschulte, 13.03.2008
Die Welt
Experiment Nationalsozialismus. Regisseur Dennis Gansel zeigt in "Die Welle", wie leicht es ist, verführt zu werden.
Gansel spielt sein Drama mit der Mechanik eines Brechtschen Lehrstückes durch, vom unschuldigen Montag bis zum tödlichen Samstag.
Hanns-Georg Rodek, 13.03.2008
Süddeutsche Zeitung
Geheimwaffe im Klassenzimmer. Der Jugendroman
Wer ausgerechnet damit vor dem Faschismus warnen will, dass er ihn aller Inhalte beraubt, der ist doch eher Teil des Problems als ein Teil der Lösung.
Tobias Kniebe, 12.03.2008
Tageszeitung
Laborratte Mensch
Deutsche Filmproduktionen freuen sich derzeit an der Unfreiheit ihrer Figuren - konsequent, aber entsetzlich uninteressant. Jüngstes Beispiel: 'Die Welle'.
Ekkehard Knörer, 11.03.2008
Focus
Lass den Nazi raus! In seiner Klassenkampf-Parabel
Eine ganz auf Effekt und Essenz ausgerichtete Inszenierung, die allerdings bei der Figur des Lehrers ihre Schwächen offenbart.
Harald Pauli, 10.03.2008

2 Interviews

Süddeutsche Zeitung
Bildung ist kein Heilmittel gegen den Faschismus. Regisseur Dennis Gansel und Hauptdarsteller Jürgen Vogel über ihren Film
Doris Kuhn im Gespräch mit Dennis Gansel und Jürgen Vogel, 12.03.2008
Die Welt
"Wir sind alle verführbar"
Vogel: Wenn man nicht darüber nachdenkt, was Integration wirklich bedeutet, hat man irgendwann eine tickende Zeitbombe.
Hanns-Georg Rodek im Gespräch mit Dennis Gansel und Jürgel Vogel, 11.03.2008

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