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Drei
Stab
Regie
Tom Tykwer
Drehbuch
Tom Tykwer
Kamera
Frank Griebe
Schnitt
Mathilde Bonnefoy
Musik
Tom Tykwer
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Produzent
Stefan Arndt
Darsteller
Devid Striesow
Adam
Sophie Rois
Hanna
Sebastian Schipper
Simon
Gotthard Lange
Udo
Alexander Yassin
Alexander
Karl Hemeyer
Dr. Hubert Zimmer
Martina Ysker
Martina
Drama | Tragikomödie - Kino

Drei

Deutschland 2010, 119 Min.
R: Tom Tykwer
D: Devid Striesow, Sophie Rois, Sebastian Schipper u.a.
Seit 20 Jahren sind Hanna und Simon ein Paar. Fremdgehen, Kinderwunsch, Zusammenziehen, Fehlgeburten, Flucht und Rückkehr: die Kulturmoderatorin und der Kunsttechniker haben vieles hinter sich, aber nicht mehr ganz so viel vor. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben. Adam Born, Stammzellenforscher. Ein Mensch mit vielen Gesichtern, charmant, geheimnisvoll, ein Mann der Tat, kein Zauderer. Erst lässt sich Hanna mit ihm ein, wenig später auch Simon. Heimlich führen sie ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr das Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet.
Kinostart: 23. Dezember 2010 (Deutschland)
FSK ab 12 J.
Verleih: X-Verleih (Deutschland)
Erstellt von Redaktion, 30.11.2010
2010-11-30 Geändert von Redaktion, 11.04.2011
Auszeichnung
Deutscher Filmpreis 2011: Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bester Schnitt
Pro
"Ein jeder Ton stimmt", Hanns-Georg Rodek, Die Welt

Auszeichnungen  

Deutscher Filmpreis 2011
Beste Hauptdarstellerin
Beste Regie
Bester Schnitt

Presse  

10 Rezensionen

Neue Züricher Zeitung
Paare mit Torschlusspanik
'Drei' stellt lapidar und keck zugleich die Erweiterung der Zweierkiste um eine Person mehr als Fait accompli vor. Allerdings verspricht diese Verpackung mehr unkonventionelle Herausforderung, als der Film wirklich präsentiert.
Bettina Spoerri, 30.12.2010
Welt am Sonntag
Ein Virtuose des Unheimlichen
Devid Striesow ist kein Star, weil er ein so phänomenal guter Schauspieler ist.
Peter Praschl, 26.12.2010
der Freitag
Was nützt die Liebe in Begriffen?
Der Film ist immer unkonventionell und modisch zugleich - und niemals mehr als das.
Matthias Dell, 23.12.2010
Tageszeitung
Jetzt wird's kompliziert
Eine Kaskade sich überschlagender Ereignisse und ein wenig zu viel Bildung.
Barbara Schweizerhof, 23.12.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zu dritt sind wir beinahe ein Paar
"Drei" ist Tom Tykwers bester Film seit Jahren. Und doch steckt ein noch besserer darin, den er nicht gedreht hat.
Andreas Kilb, 22.12.2010
Süddeutsche Zeitung
Das, was ist, genügt nicht
Das Paar, um das es geht, kann die Herzen und Lacher leicht für sich gewinnen, wenn Tykwer das möchte. Und er möchte ja doch. Er hat so eine Art, seine Schauspieler extrem zu fordern und zugleich zu erden.
Tobias Kniebe, 22.12.2010
Die Welt
Jeder mit jedem
Eine Woche vor Ultimo, nach einer mageren Kinoernte 2010, kommt mit "Drei" der deutsche Film des Jahres.
Hanns-Georg Rodek, 21.12.2010
Frankfurter Rundschau
Das Wunder von Berlin
Die Stärke von 'Drei' ist eine überraschende Verspieltheit inmitten der artifiziellen Konstruktion, und es ist ein absolut filmisches Vergnügen. Es überwiegt bei weitem die Schwächen im Bemühen um politischen Zeitbezug.
Daniel Kothenschulte, 21.12.2010
Der Spiegel
Zu dritt ist man weniger allein
Tykwer entwirft mit leichter Hand einen Zustandsbericht über die Liebe im Jahr 2010, mit allen schmutzigen Insignien des Vorläufigen, mit einem Überschuss an Theorie und mit Charme und Witz.
Wolfgang Höbel, 20.12.2010
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Wie mit ihr, so mit ihm
Ein Reigen der Anziehung und Abstoßung, der kleinen Explosionen und des Verglühens, der Blicke und Positionswechsel, dem man einfach gerne zwei Stunden lang zusieht.
Peter Körte, 19.12.2010

2 Interviews

Tageszeitung
"Sie probieren etwas aus"
Den Figuren widerfährt da einfach etwas. Sie probieren etwas aus, riskieren Dinge und geraten dadurch in Situationen, für die wir, glaube ich, ins Kino gehen.
Anke Leweke im Gespräch mit Tom Tykwer, 18.12.2010
KulturSpiegel
"Zu dritt finde ich schön"
Der Film ist keine biografische Notiz. Er spiegelt nur das wider, was ich in meiner Generation beobachte.
Anke Dürr und Daniel Sander im Gespräch mit Tom Tykwer, 30.11.2010

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