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Im Winter ein Jahr
Stab
Regie
Caroline Link
Drehbuch
Caroline Link
Kamera
Bella Halben
Schnitt
Patricia Rommel
Musik
Niki Reiser
Produzent
Uschi Reich
Martin Moszkowicz
Darsteller
Karoline Herfurth
Lilli Richter
Josef Bierbichler
Max Hollander
Corinna Harfouch
Eliane Richter
Hanns Zischler
Thomas Richter
Cyril Sjöström
Alexander Richter
Misel Maticevic
Aldo
Daniel Berini
Tom
Franz Dinda
Johannes
Karin Boyd
Renee Waters
Jacob Matschenz
Tobias Hollander
Inka Friedrich
Andrea
Hansa Czypionka
Stephan
Drama - Kino + DVD

Im Winter ein Jahr

Deutschland 2008, 128 Min.
R: Caroline Link
D: Karoline Herfurth, Josef Bierbichler, Corinna Harfouch u.a.
Eliane Richter bittet den Maler Max Hollander, ein Porträt ihrer Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli, einer talentierten Tanz-Studentin, und des 19-jährigen Alexander, der vor einem knappen Jahr tödlich verunglückt ist. Der Maler bemerkt während der Sitzungen in seinem Atelier schnell, dass Lilli in großen emotionalen Schwierigkeiten steckt. Er versucht, die ehemals tiefe Verbindung der Geschwister besser zu verstehen. Es entsteht eine vorsichtige Annäherung zwischen den beiden und das Psychogramm einer komplexen Familie. Am Ende hat das Bild der Geschwister wenig mit dem zu tun, was sich Eliane ursprünglich erhofft hat und kann gerade deshalb den Weg ebnen für einen neuen Anfang.
Kinostart: 13. November 2008 (Deutschland)
FSK ab 12 J.
Verleih: Constantin Film (Deutschland)
Erstellt von Redaktion, 14.11.2008
2008-11-14 Geändert von Redaktion, 27.09.2009
Auszeichnung
Deutscher Filmpreis 2009: Bester Film (Silber), Beste Filmmusik
Pro
"Im Kino ist eine große Entdeckung zu machen.", Peter Zander, Die Welt
Contra
"Zu viel Wille. Zu viel Gefühl. Zu viel Symbolik.", Christof Siemes, Die Zeit

Auszeichnungen  

Deutscher Filmpreis 2009
Bester Spielfilm
Silber
Beste Filmmusik

Presse  

14 Rezensionen

Neue Züricher Zeitung
Familienbande
Auch hier gerät eine Familie, diesmal unrettbar, aus den Fugen.
Alexandra Stäheli, 22.06.2009
Süddeutsche Zeitung
Die Stille danach
Das Melodram hat seine eigene Art, auf traumschöne, leichte Weise doch von Schwermut und Traurigkeit zu erzählen.
Susan Vahabzadeh, 13.11.2008
Neue Züricher Zeitung
Familienportrait mit totem Sohn
Links jüngster Film erzählt seine Befreiungsgeschichte fernab klassischer Dramaturgie in einem kontamplativen Fluss von Beobachtungen.
Alexandra Stäheli, 13.11.2008
Die Zeit
Alles so bedeutend
Es gibt Filme, da weiß man nach fünf Minuten: Das wird nix mehr. Zu viel Wille. Zu viel Gefühl. Zu viel Symbolik. So ist es leider auch bei Caroline Links 'Im Winter ein Jahr'.
Christof Siemes, 13.11.2008
Die Welt
Die Rückkehr der Caroline Link
Eine große Metapher über das Bilder-Machen an sich, die freilich am selben Problem leidet wie das Gemälde im Film: Irgendwas stimmt nicht ganz.
Peter Zander, 13.11.2008
Frankfurter Rundschau
Wie in einem Spiegel
Alles an diesem Film wirkt seltsam äußerlich und exponiert, anrührend aber ist dieses Melodram zu keinem Zeitpunkt.
Daniel Kothenschulte, 13.11.2008
Tageszeitung
Das Innere muss nach außen
Das könnte eine wunderbare Spukgeschichte ergeben... Doch Links jüngster Film will Klarheit und Konkretes, fotografische Bilder in Ölfarben und keine Rätsel.
Birgit Glombitza, 13.11.2008
Stern
Mehr als nur "das Mädchen"
Der Film ist mehr intime Trauer- und Sühnearbeit als Melodram und macht es in seiner stillen Kühle dem Publikum nicht leicht. Die gereifte Herfurth aber ist überwältigend gut.
Matthias Schmidt, 13.11.2008
Die Welt
Das neue Bild der Karoline Herfurth
Herfurth darf sich einreihen in die Riege junger hoffnungsvoller Entdeckungen der letzten Jahre.
Peter Zander, 12.11.2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der Maler und sein Modell
Es wird wieder mal aufgenfällig, wie groß das Kapital ist, welches das deutsche Kino in seinen Darstellern hat.
Verena Lueken, 12.11.2008
Der Tagesspiegel
Im Innern der Schneekugel
Immer wieder, vor allem in jener Überdeutlichkeit, die aus dem prätentiös Angedeuteten entsteht, lappt das Geschehen hinüber in den Kitsch.
Jan Schulz-Ojala, 12.11.2008
Der Spiegel
Die Trauer und ihr Preis
Caroline Link ist keine, die 'Druck macht', sie bewegt sich offen von Episode zu Episode, doch dieses schöne Vertrauen in die Eigendynamik ihrer Geschichte hat ihr diesmal kein Glück gebracht.
Urs Jenny, 10.11.2008
Focus
Gruppenbild mit Tochter
Es ist ein ernsthafter, sehr erwachsener Film, der mit seinen Gefühlen souverän hauszuhalten weiß.
Harald Pauli, 10.11.2008
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
So ein Bild kann schon helfen
Erwachsen und klarsichtig.
Peter Körte, 09.11.2008

1 Interview

Der Tagesspiegel
Wer wir sind. Die Regisseurin über ihren Oscar, über Familie und Tod
Baby und Oscar im gleichen Jahr zu bekommen, das war schon komisch.
Martin Schwickert im Gespräch mit Caroline Link, 12.11.2008

Bewertungen  

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