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No Country for Old Men
Stab
Regie
Ethan Coen
Joel Coen
Darsteller
Tommy Lee Jones
Ed Tom Bell
Javier Bardem
Anton Chigurh
Josh Brolin
Llewelyn Moss
Woody Harrelson
Carson Wells
Kelly Macdonald
Carla Jean Moss
Krimi | Drama | Thriller - Kino + DVD

No Country for Old Men

USA 2007, R: Ethan Coen, Joel Coen
D: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin u.a.
Bei der Jagd in Texas entdeckt Llewelyn Moss die Überreste eines mißglückten Drogendeals: tote Mexikaner, mehrere Kilo Heroin und 2 Millionen Dollar in bar. Moss möchte das Geld für sich und seine Frau Carla und flüchtet. Fortan wird er von Ex-Elitesoldat Wells und dem Killer Chigurh gejagt. Nur der alternde Sheriff Bell hilft.
Kinostart: 28. Februar 2008 (Deutschland)
FSK ab 16 J.
Erstellt von Redaktion, 24.02.2008
2008-02-24 Geändert von Redaktion, 12.10.2009
Auszeichnung
Golden Globe 2008: Bestes Drehbuch; Oscar 2008: Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch
Pro
"Die Coen Brüder besser denn je", Andreas Kilb, FAS

Meinung der Redaktion

Drei Oscars für diese Literaturverfilmung: Mit "No Country for Old Men" von Ethan und Joel Coen ist ein ganz und gar Mainstream-untauglicher Film mit viel Gewalt und ohne Happy End der große Gewinner bei der diesjährigen Verleihung der Academy Awards. Nicht verpassen!
Mara Pasdior 03.12.2010

Auszeichnungen  

Oscar 2008
Bester Film
Beste Regie
Bestes adaptiertes Drehbuch
Golden Globe 2008
Bestes Drehbuch

Presse  

13 Rezensionen

Neue Züricher Zeitung
Föhnfrisur
Längst schon zum Kultfilm avanciert.
Alexandra Stäheli, 15.11.2008
Der Spiegel
Was vom Töten übrig blieb
Ein grandios düsteres Epos über die Weiten des amerikanischen Südwestens und die Abgründe der menschlichen Seele.
Lars-Olav Beier, 25.02.2008
Die Welt
Ein Killerfilm ist der Oscar-Favorit. In "No Country for Old Men" sind die Brüder Joel und Ethan Coen so böse und brillant wie früher.
Doch der pessimistischen Romanvorlage von McCarthy ... haben die Coens bei der Drehbuchadaption ihren schwarzen Humor hinzugefügt, ohne die Geschichte zu zerstören.
Matthias Heine, 06.02.2008
Die Welt
Weiße Socken in rotem Blut
Amerikas wichtigste Autorenfilmer sind so gut, wie man es ihnen fast nicht mehr zugetraut hätte.
Matthias Heine, 28.02.2008
Stern
Der Spanische Eroberer
Ich spiele gern Leute, die mir fremd sind.
Christine Kruttschnitt, 28.02.2008
Süddeutsche Zeitung
Das Böse und das Bolzenschussgerät
Es gibt Dialoge in diesem Film, das sind die besten, schärfsten, erschreckendsten und zugleich lustigsten Wortwechsel, die man seit Ewigkeiten von der Leinwand herab gehört hat. - brillant und mühelos, man könnte endlos zuschauen.
Tobias Kniebe, 27.02.2008
Neue Züricher Zeitung
Im Griff des Würgeengels
Der verdiente grosse Gewinner der diesjährigen Oscars. Als Stilisten beherrschen die Coen-Brüder eine erschreckend schöne Ökonomie des Erzählens.
Thomas Binotto, 27.02.2008
Frankfurter Rundschau
Die Phantasie ist kälter als der Tod
Hitchcock kennen sie aus dem Eff-Eff. Sie spielen Hitchcock auf ihrer Klaviatur, so wie Rubinstein Chopin spielte. Er liegt ihnen im Blut.
Daniel Kothenschulte, 27.02.2008
Der Tagesspiegel
Kopf oder Zahl
Der Film ist ein melancholisches Langgedicht von der unrettbaren Gier und Gewalt und Gemeinheit des Menschen, - ein Klassiker im Augenblick seiner Geburt.
Jan Schulz-Ojala, 26.02.2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der Oscar-Gewinner: "No Country for Old Men"
Der Beginn eines reifen Werks.
Verena Lueken, 26.02.2008
Tageszeitung
Was Männern bleibt
Das Oscar-gekrönte Meisterwerk der Coen-Brüder, ist ein Neo-Noir-Western: wertefest, moralfrei und am Ende sind alle tot. Ein Geniestreich.
Andreas Busche, 26.02.2008
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Halten Sie still!
Es ist einer der großen phantastischen Momente des amerikanischen Kinos, eine Szene, die kein Roman beschreiben kann, ein Augenblick reiner filmischer Schönheit.
Andreas Kilb, 24.02.2008
Welt am Sonntag
Todesengel in Texas
'Kein Land für alte Männer' ist ein Meisterwerk. Ein radikaler Film über die Machtlosigkeit des Guten.
Alan Posener, 24.02.2008

1 Interview

Focus
Die Gewalt höchstpersönlich
Als ich mit den Coens über den Film und meine Rolle redete, merkte ich, dass es ihnen gewissermaßen auch um die Philosophie der Gewalt ging, um das, was hinter meiner Rolle steht.
Harald Pauli im Gespräch mit Javier Bardem, 25.02.2008

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