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Roman
- Buch
Albert Ostermaier:
Schwarze Sonne scheine
Ein junger Mann, aufgewachsen in einem katholischen Internat in Bayern, der sein Leben darauf ausgerichtet hat, Schriftsteller zu werden, muß sich entscheiden zwischen sicherem Tod und ungewissem Überleben, für das er sich allerdings zwei völlig unbekannten Menschen überlassen muß. Eine ausgewiesene prominente Ärztin stellt ihm die Diagnose, er leide an einer nur von ihr diagnostizierbaren tödlichen Krankheit, die eine sofortige Therapie im amerikanischen Texas erfordere. Der väterliche Mentor, ein katholischer Priester, rät, der Ärztin zu vertrauen und in die USA zu reisen. Wie soll sich der angehende Schriftsteller entscheiden?
Erstellt
von Redaktion,
23.05.2011
Geändert von Redaktion, 07.08.2011 Auszeichnung SWR-Pro "Wie Albert Ostermaier es in einem tempogeladenen, bisweilen sogar fiebrigen Ton schafft, die Todesangst seines Ich-Meinung der RedaktionEntdeckung großer GefühleAlbert Ostermaier hat einen Roman geschrieben, dessen Ingredienzen auf den ersten Blick alles andere als zeitgemäß klingen: Ein junger Mann, der die Berufung zum Dichter in sich verspürt und sie mit dem Ernst eines romantischen Künstlers verfolgt. Ein katholisch-kirchlicher Hintergrund, vor dem man eher einen 50er-Jahre-Roman erwarten würde. Und eine Verschwörungsgeschichte, die in die Goethezeit passen würde. Doch Ostermaier gelingt es, aus diesen unzeitgemäßen Bestandteilen einen höchst spannenden und lesenswerten Roman zu komponieren, der eine überzeugende Sprache für die existenzielle Not seines jungen Protagonisten findet.
"Schwarze Sonne scheine" ist ein Buch, das vor großen Gefühlen nicht zurückscheut und sprachlich eine echte Entdeckung ist. Ein ideales Buch für alle, die beim Lesen nicht nur Entspannung, sondern auch intellektuelle Anregung suchen.
Michael Müller
07.08.2011 Presse5 Rezensionen
Neue Züricher Zeitung
Die Zeit
Süddeutsche Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Welt
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