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Das Buch der Symbole

Das Buch der Symbole

Betrachtungen zu archetypischen Bildern
Ami Ronnberg, Kathleen Martin (Hrsg.)
Das Zusammenspiel der eingängigen Texte mit den über 800 Farbabbildungen im vorliegenden "Buch der Symbole" enthüllt zahlreiche verborgene Bedeutungsebenen. Jeder der annähernd 350 Essays untersucht den spirituellen Hintergrund des jeweiligen Symbols und die Entstehung dynamischer spiritueller Prozesse. Ethymologische Wurzeln, das Spiel der Gegensätze, Paradoxe und Schatten sowie kulturelle Unterschiede - all diese Gesichtspunkte werden angesprochen. Die von Autoren aus den Bereichen Psychologie, Religion, Kunst, Literatur und vergleichende Mythenkunde verfassten Essays verfließen auf eine Weise miteinander, welche die unerwarteten Konvergenzen der Psyche widerspiegelt.
Erstellt von Redaktion, 30.06.2011
2011-06-30 Geändert von Redaktion, 10.08.2011
Pro
"Die Bildfülle ist gewaltig.", Heimo Schwilk, WamS

Meinung der Redaktion

Ein Kulturschmöker

Das "Buch der Symbole" ist ein gewaltiges, umfängliches Werk mit einem verlockenden Preis. In kurzen, ein- bis zweiseitigen Essays berichtet es über Hintergründe, Geschichte und kulturelle Bedeutung von "Symbolen" wie "Frosch", "Finger", "Netz" oder "Ertrinken". So unterschiedlich die Provenienzen der Text-Autoren sind, so divergent fallen auch die Essays aus. Darin liegt auch die größte Schwäche dieses Buchs: Eine übergreifende Definition oder Problematisierung des Symbolbegriffs fehlt; die Herausgeber begnügen sich im kurzen Vorwort mit einem vagen Verweis auf C.G. Jung, und auch die Auswahlkriterien für die beschriebenen Symbole bleibt im Dunklen; weiterführende Literaturangaben vermisst der interessierte Leser sehr, der wissenschaftlich Arbeitende ohnehin. Als grundlegendes Handbuch ist das Werk daher wenig von Nutzen – aber wer es als Schmöker- und Traumvorlage benutzt wird vielfältig fündig: Es macht einfach Spaß, sich anhand der Texte und Bilder durch die Kulturen treiben zu lassen. Deshalb trotz der Schwächen: eine Empfehlung der Woche.
Michael M. 10.08.2011

Presse  

1 Rezension

Welt am Sonntag
Wie ein Fisch im Meer des Unbewussten
Die Bildfülle ist gewaltig, sie reicht von der Höhlenmalerei über mittelalterliche Buchkunst bis in die Moderne, zu Roy Lichtenstein und Andy Warhol.
Heimo Schwilk, 26.06.2011

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