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Die Patchwork-Lüge
Melanie Mühl:

Die Patchwork-Lüge

Eine Streitschrift
Im ganzen Land findet man sie, in guten und weniger guten Kreisen, und niemand regt sich mehr über sie auf: Patchwork-Familien. Patchwork ist Flickwerk, das klingt nett und harmlos. Aber taugt es als Muster für unser Leben, unsere Gesellschaft und die Ehe? Melanie Mühl sieht in Patchwork-Familien das Resultat einer weit verbreiteten Lebenshaltung, die Festlegungen scheut. Doch können wir auf Verlässlichkeit so einfach verzichten? Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der Vertrauen regelmäßig enttäuscht wird?
Erstellt von Redaktion, 28.08.2011
2011-08-28 Geändert von Redaktion, 28.08.2011

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Kommentare  

Patchworklüge
Dieses Buch war lngst fllig!
Es geht doch heute nur noch um maximale Selbstverwirklichung und um die maximale Anzahl an Schmetterlingen im Bauch, an jedem Tag und um jeden Preis. Das so etwas nur mit einem neuen Partner alle 3-5 Jahre funktioniert, will keiner hren. Die Kinder bleiben auf der Strecke! Na und? Bei vielen funktionierts doch, wie die Medien berichten, dass man es fr die einzig richtige alternative Lebensform hlt. Probleme werden nicht mehr durch Kompromisse gelst, sondern durch einen neuen Partner. Ewig streitende, anschreiende Paare sollten sich trennen, auch wegen der Kinder, -stimmt. Aber nicht alle Paare, die sich trennen haben sich automatisch nur gestritten! So bei uns, mit 3 eigenen Kindern. Sie wollte nur die tglichen 5 Schmetterlinge spren wie am Anfang und nicht bloss 3. Jede Ehe muss nach 10 Jahren autom. geschieden werden, -so ihre Meinung. Weil es mit jedem nach ein paar Jahren langweilig werden muss.
Wegen Kinder auf hchste Glcksgefhle, jeden Tag, verzichten, kann doch wohl nicht wahr sein? Woher haben wohl die Menschen diese Meinung????
Danach ging es mit allen dreien bei ihr total den Bach runter.
Eine Familie im herkmmlichen Sinne gilt jedenfalls als spieig. Menschen sind zur Wegwerfwahre verkommen.
Die Kinder werden nicht gefragt. Was fr Mami oder Papi gut ist, ist auch autom. fr die Kinder gut. Schner, kluger Satz. Wisst ihr, was der neue Storchenmann mit fremden Kindern macht oder der neue Lwenmann? Stammen wir von einer anderen Galaxie ab?
Man htte das Buch noch viel weiter ausbauen knnen und nicht in Frage stellen! Es war immerhin ein guter Anfang. Patchwork, klar, alles amerikanische klingt modern und richtig. Aber wer braucht auf der Erde die meisten Psychopharmaka?
Ich htte gern mal die email Adresse von Melanie Mhl erfahren.
Danke,
Axel
AS, 08.09.2011 2 Beiträge, 0 x als Empfehler gewählt
auf den punkt
M. Mhl fhlt, wovon sie schreibt, es geht um die Macht
der Emotionen.
Die Patchworkfamilie wurzelt in einer tiefen
Selbstwert bzw. Selbstgefhlsstrung von Menschen,
Stichwort "Trauma". Mann/Frau fhlt sich gut darin,
zu zerstren, was uns, unsere Kinder berleben lsst:
Das Sgen am Ast, auf dem wir sitzen, etabliert sich,
sogar Behrden untersttzen diese Vorgehensweise
vorzglich, auch hier verstecken sich Menschen ohne Identitt und Persnlichkeit. Jede Trennung fhrt
zur Zerschlagung des Erbe, frdert negative Gefhle wie Neid, Hass ect. und bringt bindungsunfhige Menschen hervor - mit einem signifikanten Unterschied:
Mnner gehen zugrunde, Frauen bekommen auch in der Opferrolle Kinder,
die mnnlichen Anteile gehen zunehmend verloren,
da hilft nur noch der Aufbau multipler Persnlichkeitsstrukturen, welche mithilfe von Konsum, Psychopharmaka, Bleichen der Zhne, Brustvergsserung ect. "verheimlicht" werden, ebenso
die innere Ablehnung gegen sich und gegen das
andere Geschlecht.
Vom Verlust der Mitte in jeglicher Hinsicht zum Kampf der Geschlechter.
LB, 25.02.2012 2 Beiträge, 0 x als Empfehler gewählt
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